Über das Stipendium

Das im Juli 2016 ins Leben gerufene Carl Hahn-Stipendium soll begabten jungen Menschen aus dem Einzugsgebiet von Volkswagen in Wolfsburg, Chemnitz und Zwickau ein nationales oder internationales Hochschulstudium ermöglichen.

Bei der Mittelvergabe werden Bewerber bevorzugt, die neben sehr guten Abitur-Noten auch soziales Engagement nachweisen können. Berücksichtigung findet ebenso die finanzielle Situation der Familie des Studenten. Die Dauer der Studienförderung beträgt ein Jahr mit der Option auf jährliche Verlängerung bis zum Studienabschluss. Regelmäßige Leistungsnachweise sind obligatorisch.

Interessenten wenden sich bitte mit einem aussagefähigen Bewerbungsschreiben an info@hahn-stiftung.org.

Aktuelle Stipendiaten

Sarah Arnold

Bildung bedeutet für mich mehr als nur die reine Vermittlung von Wissen. Sie eröffnet Chancen, schafft Perspektiven und legt einen Grundstein für unsere Gesellschaft. 
Doch wie können Bildungsprozesse besonders nachhaltig gestaltet werden? Als Erzieherin habe ich gelernt, dass Kinder am besten in einer wertschätzenden und sicheren Umgebung lernen können, in welcher sie ernst genommen werden und mitbestimmen dürfen. Dies hat in mir den Wunsch geweckt, mehr zu bewirken und einen größeren Beitrag zu leisten. Durch mein Lehramtsstudium an der Technischen Universität in Chemnitz möchte ich dieses Ziel weiterverfolgen.

Das Carl Hahn-Stipendium unterstützt mich auf meinem Weg und gibt mir die Möglichkeit, mich persönlich und fachlich weiterzuentwickeln. Prof. Carl Hahns Interesse und Engagement, besonders im Bereich der Bildungsförderung, war bemerkenswert und hat mich beeindruckt. Ich teile seine Ansicht, dass Bildung der Schlüssel für unsere Zukunft ist und fühle mich daher mit den Werten der Stiftung sehr verbunden.

Ich möchte dem gesamten Team der Carl und Marisa Hahn-Stiftung von Herzen danken. Das Vertrauen, das mir entgegengebracht wird, motiviert mich, weiterhin Verantwortung zu übernehmen und die Bildung unserer nächsten Generationen mitzugestalten.

Leon Werner Schmidt

Meine Bewerbung bei der Carl und Marisa Hahn-Stiftung ist geprägt von den Werten Weltoffenheit, Unternehmergeist und Chancengleichheit.
Die Haltung von Prof. Carl H. Hahn, Internationalität gezielt zu fördern und Vielfalt als Stärke zu begreifen, entspricht dem Weg, den ich auch einschlagen möchte: Technik und Daten zu verbinden und international einzusetzen.

Wolfsburg ist meine Heimatstadt – hier bin ich aufgewachsen. Nach meiner Zeit am Theodor-Heuss-Gymnasium habe ich mich für ein Bachelorstudium in Elektrotechnik entschieden. Im Anschluss sammelte ich erste Berufserfahrungen in der Automobilindustrie, unter anderem in Projekten zu digitalen Lichtfunktionen „Kommunikationslicht“ und „Digitale Lichtsignaturen“. Seit September 2025 studiere ich in Portugal an der NOVA School of Business & Economics in Lissabon den Master in Business Analytics, mit Unterstützung der Carl und Marisa Hahn-Stiftung. Dort vertiefe ich Statistik, Machine Learning und datenbasierte Entscheidungen in einem internationalen Umfeld.

Für das Vertrauen und die Unterstützung der Stiftung bin ich sehr dankbar. Perspektivisch möchte ich meine Expertise in China einbringen und so die Werte Prof. Hahns weitertragen: faire Bildungschancen stärken und interkulturelle Zusammenarbeit fördern.

Alexandra Lorena Leicht

Das Stipendium war für mich nicht nur eine finanzielle Hilfe, sondern auch eine Quelle der Inspiration. Es hat mir den Mut gegeben, mich in eine neue Umgebung zu begeben und neue Herausforderungen anzunehmen.

 Diese Erfahrungen haben meine Persönlichkeit geformt und mir geholfen, über mich selbst hinauszuwachsen. Ich begann mein duales Studium in Logistik und Informationsmanagement bei der Volkswagen AG, das ich inzwischen abgeschlossen habe. Besonders prägend war dabei mein Auslandssemester am Cyber-Human Lab der University of Cambridge. In diesem akademisch anspruchsvollen Umfeld konnte ich an einem spannenden Forschungsprojekt mit Volkswagen mitarbeiten und habe darüber hinaus viele inspirierende Menschen aus aller Welt kennengelernt. Diese internationale Erfahrung hat meinen Horizont erweitert und meinen weiteren Weg entscheidend beeinflusst.

Derzeit absolviere ich meinen Vollzeit-Master in Business Analytics an der Universidade Católica Portuguesa in Lissabon. Das Programm verbindet Datenanalyse, Statistik und moderne Technologien mit betriebswirtschaftlichen Fragestellungen. Dabei lerne ich, komplexe Datenstrukturen zu verstehen, strategische Entscheidungen datenbasiert zu unterstützen und mein technisches Wissen mit ökonomischem Denken zu verbinden. Die internationale Atmosphäre und das praxisnahe Lernen bereichern mein Studium zusätzlich und eröffnen mir neue Perspektiven für meine berufliche Zukunft.

Aktuelle Stipendiaten

Hejie Zhu

Der akademische Weg war für mich früh ein zentrales Ziel. Bereits zu Beginn meines Bachelorstudiums in Elektrotechnik stellte sich jedoch schnell die finanzielle Frage, wie sich ein anspruchsvolles Studium ohne Einschränkungen realisieren lässt.

Durch die Unterstützung der Carl und Marisa Hahn-Stiftung wurde mir ein großer Teil dieser finanziellen Sorge genommen. Die schnelle und unkomplizierte Zusage ermöglichte es mir, mich voll auf mein Studium zu konzentrieren und mich fachlich weiterzuentwickeln.

Im Verlauf des Bachelorstudiums kristallisierte sich zunehmend mein Interesse an Elektronik und Mikroelektronik sowie an der Hard- und Softwareentwicklung heraus. Aus diesem Grund habe ich mich beim konsekutiven Master für einen thematischen Schwerpunktswechsel von Elektrotechnik zur Technischen Informatik entschieden.

Den Masterstudiengang Technische Informatik habe ich an der Technischen Universität Berlin aufgenommen. Der bewusste Ortswechsel ist Teil meines persönlichen Anspruchs, mich kontinuierlich weiterzuentwickeln und meine Komfortzone zu verlassen.

Ich bedanke mich nochmals ganz herzlich bei der Stiftung für die weitere Unterstützung während meines Masterstudiums.

Max Abwandner

Sport ist seit meiner Kindheit meine Leidenschaft und mein Antrieb, eigene Grenzen immer wieder neu zu hinterfragen. Mein Kleinwuchs war für mich nie ein Hindernis, führte jedoch zu zahlreichen Barrieren im Bildungssystem.
Trotz dieser Herausforderungen habe ich meinen Traum nie aufgegeben und studiere heute mit Unterstützung der Carl und Marisa Hahn-Stiftung Sportwissenschaften im Bachelorstudiengang an der Universität Leipzig.

Sport hilft mir, Alltagshürden zu überwinden und stärkt mein Selbstwertgefühl. Die Erfahrungen mit strukturellen Hürden und das Potenzial von Bewegung für kleinwüchsige Menschen haben meine Motivation und mein Ziel geprägt. Ich möchte mich künftig für mehr Chancengleichheit einsetzen und plane den Aufbau einer inklusiven Anlaufstelle im Bereich Bewegung und Gesundheit.

Das Studium verlangt meine volle Aufmerksamkeit. Besonders die praktischen Inhalte bedeuten für mich als kleinwüchsiger Mensch eine zusätzliche körperliche Belastung und mehr Regenerationsbedarf. Den damit verbundenen finanziellen Druck konnte ich nur dank der Carl und Marisa Hahn-Stiftung bewältigen. Sie steht für Chancengleichheit, Teilhabe und die Förderung junger Menschen. Diese Werte haben meinen Weg geprägt.

Prof. Dr. Carl H. Hahn blieb bis ins hohe Alter aktiv. Seine Haltung bestärkt mich darin, Bewegung als Schlüssel zu Lebensqualität und Selbstständigkeit weiterzugeben. Für das Vertrauen und die Unterstützung bin ich dem gesamten Stiftungsteam zutiefst dankbar.

Bastian Döring

Bereits während meines einjährigen Auslandsaufenthalts bei Volkswagen in Peking erfuhr ich von der besonderen Verbindung, die Herrn Dr. Hahn mit der Volksrepublik China verbindet.
Besonders beeindruckten mich seine jahrzehntelange Treue zu Volkswagen sowie sein facettenreicher Lebensweg, der ihn in verschiedene Länder und Kulturen führte. Diese Eindrücke – und der Wunsch, mir durch ein Studium neue Perspektiven in der internationalen Geschäftswelt zu eröffnen – motivierten mich, mich bei der Carl und Marisa Hahn-Stiftung zu bewerben. Nach einem inspirierenden Gespräch im Büro von Herrn Dr. Hahn erhielt ich von der Stiftung ein Stipendium, das mir den Beginn meines Bachelorstudiums im Bereich International Business an der Windesheim University of Applied Sciences im niederländischen Zwolle ermöglichte.

Im Rahmen eines Doppel-Abschlussprogramms durfte ich anschließend sowohl in den Niederlanden als auch in München studieren. Diese Erfahrung eröffnete mir vielfältige Einblicke in unterschiedliche Lehrmethoden, Denkweisen und kulturelle Kontexte. Das Stipendium der Carl und Marisa Hahn-Stiftung hat mich dabei nicht nur finanziell unterstützt, sondern auch entscheidend zu meiner persönlichen Entwicklung beigetragen. Mein Studium konnte ich erfolgreich mit der Note 1,3 abschließen.

Nach meinem Berufseinstieg im Aftersales Management bei der AUDI AG entschied ich mich, ein Masterstudium an der University of Plymouth im Bereich Applied Strategy & International Security aufzunehmen – erneut mit großzügiger Unterstützung der Carl und Marisa Hahn-Stiftung.

Die Förderung der Stiftung hat mir nicht nur neue Türen geöffnet, sondern mir auch den Wert von Bildung, Gemeinschaft und Engagement verdeutlicht. Von Herzen danke ich dem gesamten Team der Carl und Marisa Hahn Stiftung und insbesondere der Familie Hahn, für Ihre andauernde Unterstützung und das Vertrauen, das Sie in mich gesetzt haben.

Sandra Sokolov

Auf die Carl und Marisa Hahn-Stiftung bin ich durch meine Tätigkeit bei Volkswagen aufmerksam geworden. Durch mein duales Studium bei Volkswagen hatte ich bereits die Möglichkeit, einen Bachelorabschluss in BWL zu erwerben. Umso mehr freue ich mich, dass ich nun auch für mein Masterstudium gefördert werde — von der Carl und Marisa Hahn-Stiftung.

Dafür bin ich besonders dankbar, weil ich selbst aus einer nicht-akademischen Familie stamme und mir dieser Weg somit nicht vorgezeichnet war. Laut aktuellen Studien werden von Nicht-Akademikerkindern nur 20 % zu Bachelorabsolventen und nur 11 % zu Masterabsolventen, im Vergleich zu 64 % und 43 % bei den Akademikerkindern. Es war das Bestreben des Stiftungsgründers Prof. Dr. Carl H. Hahn, Menschen auf ihrem Bildungsweg zu unterstützen, die nicht die besten Startbedingungen haben. Ich freue mich, damit ein Teil der Verwirklichung von Prof. Dr. Carl H. Hahns Vision zu sein.

Zusätzlich möchte ich mich beim gesamten Team der Carl und Marisa Hahn-Stiftung für die unkomplizierte Kommunikation und natürlich die finanzielle Unterstützung bedanken. Ohne diese wäre mir der Weg zum Masterstudium der Wirtschaftspsychologie an der Universität Bremen verwehrt geblieben.

Aktuell absolviere ich ein Auslandssemester in Paris, um in einem internationalen Umfeld zu studieren. Diese Erfahrung betrachte ich als eine wertvolle Investition in meine Zukunft, da sich solche Gelegenheiten selten bieten. Ich bin überzeugt, dass die hier erworbenen Kompetenzen mir auf meinem weiteren beruflichen Weg sehr nützlich sein werden. Nach meiner Rückkehr aus Paris werde ich meine Masterarbeit in Bremen schreiben. Schon jetzt freue ich mich auf die neuen Herausforderungen und darauf, die gewonnenen Erfahrungen in meine Abschlussarbeit einfließen zu lassen.

Ehemalige Stipendiaten

Emilia Sofie Hendriok

Meine Entscheidung, mich für ein Stipendium der Carl und Marisa Hahn-Stiftung zu bewerben, wurde von der Überzeugung geprägt, dass Bildung, Weltoffenheit und Chancengleichheit zentrale Voraussetzungen für gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fortschritt sind.

Als visionärer Vorstandsvorsitzender prägte Prof. Hahn nicht nur die internationale Entwicklung der Volkswagen AG, sondern setzte zugleich wichtige Impulse für eine vielfältigere und inklusivere Unternehmenskultur.

Diese Werte spiegeln sich auch in meinem eigenen Bildungsweg wider. Bereits während meines praxisintegrierten Bachelorstudiums bei der Volkswagen AG vertiefte sich mein Interesse an betriebswirtschaftlichen Fragestellungen im internationalen und interkulturellen Kontext. Auslandsaufenthalte in Mexiko und Ungarn haben meine interkulturellen Kompetenzen weiter vertieft und meinen Wunsch nach vielfältigen Auslandserfahrungen im akademischen und beruflichen Rahmen nachhaltig geprägt.

Vor diesem Hintergrund habe ich ein internationales Doppelmasterstudium absolviert. Den Masterstudiengang „Management and Leadership (M.Sc.)“ an der Andrássy Universität Budapest sowie den zweiten Master „Internationales Management (M.Sc.)“ am Internationalen Hochschulinstitut (IHI) Zittau der Technischen Universität Dresden konnte ich jeweils mit der Gesamtnote 1,0 abschließen. Die anspruchsvolle inhaltliche Ausrichtung beider Programme sowie der internationale Studienkontext haben meine analytischen, methodischen und interkulturellen Kompetenzen gezielt weiterentwickelt.

Die Förderung durch die Carl und Marisa Hahn-Stiftung hat maßgeblich dazu beigetragen, diesen anspruchsvollen Bildungsweg konsequent zu verfolgen und erfolgreich abzuschließen. Für dieses Vertrauen und die kontinuierliche Unterstützung bin ich außerordentlich dankbar. Ich sehe die Förderung als Verpflichtung und Motivation zugleich, die Werte von Prof. Hahn weiterzutragen und mich auch künftig für internationale Zusammenarbeit, verantwortungsbewusstes Handeln und Chancengleichheit einzusetzen.

Niklas Robert Tyler

Im August 2022 hatte ich im Rahmen meines Ferienjobs die besondere Gelegenheit, Prof. Carl H. Hahn zu einem Gottesdienst zu begleiten. Während der Fahrt unterhielten wir uns über Gott und die Welt sowie über sein Leben. Hätte man mir damals gesagt, dass genau diese Begegnung mich zwei Jahre später dazu inspirieren würde, ein halbes Jahr in China zu studieren, hätte ich das niemals für möglich gehalten.

Doch genau so sollte es kommen. Nachdem ich mein Abitur an der Neuen Schule Wolfsburg erfolgreich abgeschlossen hatte, begann ich noch im selben Jahr mein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim. Und schon bald stand das nächste große Abenteuer bevor: mein Auslandssemester in Shanghai, eine Stadt, die auch durch Herrn Prof. Hahn und seine Arbeit bei Volkswagen stark geprägt wurde. Nicht zuletzt durch die vielen Erzählungen von Wolfsburgerinnen und Wolfsburgern, die beruflich in Shanghai gewesen waren, stand für mich schnell fest, dass es mich dorthin ziehen würde. Mit der Zusage der Fudan University erhielt ich schließlich den Studienplatz, auf den ich gehofft hatte. Es war mir schon immer wichtig, neue Kulturen und Menschen kennenzulernen. Nach der zehnten Klasse hatte ich bereits ein Jahr in Panama gelebt, eine Zeit, für die ich bis heute sehr dankbar bin. Nun wollte ich erneut in eine völlig neue Welt eintauchen. Besonders die moderne chinesische Kultur und die vielfältigen 
Kontraste einer Stadt wie Shanghai faszinierten mich. Ich hoffte, durch viele Begegnungen mit unterschiedlichsten Menschen Neues zu lernen und mich persönlich weiterzuentwickeln. Voller Aufregung und Vorfreude blickte ich damals auf die kommenden vier Monate. Die Zeit verging leider viel zu schnell, und so waren meine vier Monate in China schon wieder vorbei.

Rückblickend kann ich sagen, dass mich wohl keine Erfahrung in meinem Leben so sehr geprägt hat wie dieses knappe halbe Jahr. Eine neue Kultur, eine ungewohnte Umgebung und täglich Begegnungen mit Menschen, die einem etwas mit auf den Weg geben – all das hat mich nachhaltig verändert.

Abschließend möchte ich der Familie Hahn und dem gesamten Team der Stiftung meinen herzlichen Dank aussprechen. Das Stipendium hat mir während meiner Zeit in Shanghai sehr geholfen und mir ermöglicht, wirklich das Beste aus dieser Erfahrung zu machen. Voller Dankbarkeit schaue ich auf meine Zeit als Stipendiat der Carl und Marisa Hahn-Stiftung zurück. Am Ende bleibt mir nur eines zu sagen: Dankeschön.

Finja Augsburg

Als Stipendiatin der Carl und Marisa Hahn-Stiftung habe ich das Wintersemester 2022 als internationale Gastwissenschaftlerin an der University of Texas in Austin verbracht.

Die Zusammenarbeit mit erstklassigen Mentoren, Kollegen und Experten aus der globalen Kommunikationspraxis hat meine Zeit am Moody College of Communication unvergesslich gemacht. Ich habe in Austin nicht nur den Grundstein für meine Masterarbeit an der Universität Erfurt gelegt, sondern auch die Weichen für meine berufliche Zukunft in der transatlantischen Kommunikation stellen können. Ich kehre mit einem lachenden und weinenden Auge nach Deutschland zurück und freue mich nun bereits darauf, den Sommer 2023 als Praktikantin an der U.S. Botschaft in Berlin zu verbringen und somit einen weiteren Meilenstein in meiner bisherigen Laufbahn zu erreichen. Für den finanziellen Rückenwind in der Umsetzung meines Auslandssemesters und das Vertrauen in meinen akademischen Weg bedanke ich mich herzlich bei der Carl und Marisa Hahn-Stiftung in meiner Heimatstadt Wolfsburg.

Nach einem erfolgreichen Auslandssemester als Gastwissenschaftlerin an der University of Texas begleitete mich das Stipendium der Carl und Marisa Hahn-Stiftung auch durch die finale Phase meines Masterstudiums. Die finanzielle Unterstützung ermöglichte es mir, ein Praktikum an der U.S. Botschaft in Berlin zu absolvieren und die theoretischen Forschungsgebiete meines Studiums mit praktischen Erfahrungen am Puls der transatlantischen Kommunikation zu verknüpfen. Darauf aufbauend rundete ich meine akademische Ausbildung mit einer Thesis zu den Dynamiken in der deutsch-amerikanischen Beziehung seit dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine ab, die in Fachkreisen bereits während ihrer Entstehung große Anerkennung bekam.

Ich bedanke mich herzlich bei dem gesamten Team der Carl und Marisa Hahn-Stiftung für das Vertrauen in meine Entwicklung und für den großen Rückenwind, der mich von Erfurt über Texas nach Berlin brachte und es mir ermöglichte, zentrale Chancen für meine berufliche Zukunft zu ergreifen und an neuen Herausforderungen zu wachsen.

Ehemalige Stipendiaten

Sebastian Wucharz

Bereits während meines praxisintegrierten Bachelorstudiums bei der Volkswagen AG erlebte ich den nachhaltigen Einfluss von Herrn Prof. Hahn und seine bedeutsame Rolle in der Unternehmensgeschichte.
Besonders beeindruckt hat mich seine Vision einer gerechteren Bildung und gelebten Chancengleichheit. Er erkannte früh, dass Weltoffenheit und der Austausch mit Menschen unterschiedlicher Herkunft eine zentrale Grundlage für die Leistungsfähigkeit einer Gesellschaft bilden.

Vor diesem Hintergrund habe ich ein internationales Doppelmasterstudium absolviert. Neben dem Masterstudium in Management und Leadership an der Andrássy Universität Budapest habe ich den zweiten Master in Internationalen Management am Internationalen Hochschulinstitut (IHI) Zittau der Technischen Universität Dresden abgeschlossen. Beide Studiengänge konnten erfolgreich und mit sehr guten Ergebnissen (1,0) abgeschlossen werden. Die interkulturelle Ausrichtung des Studiums hat meine fachlichen Kompetenzen ebenso wie meine persönliche Entwicklung nachhaltig geprägt.

Der Weg zu akademischer Exzellenz ist jedoch häufig mit finanziellen Herausforderungen verbunden, insbesondere im internationalen Kontext. Umso dankbarer bin ich für die Förderung durch das Carl Hahn-Stipendium, das begabte junge Menschen aus dem Einzugsgebiet von Volkswagen unterstützt, die ein international ausgerichtetes Studium anstreben. Nach meiner Initiativbewerbung und zwei sehr wertschätzenden Gesprächen mit dem Stiftungsvorstand erhielt ich kurze Zeit später die Zusage zur Förderung.

Die Unterstützung der Carl und Marisa Hahn-Stiftung hat mir nicht nur finanzielle Sicherheit gegeben, sondern mir auch ermöglicht, mich vollständig auf meine akademischen Ziele zu konzentrieren und mein Doppelstudium erfolgreich abzuschließen. Für dieses Vertrauen und die kontinuierliche Begleitung bin ich der Carl und Marisa Hahn-Stiftung außerordentlich dankbar. Gerne trage ich die Werte der Stiftung weiter und sehe die Förderung als Motivation, meine berufliche und gesellschaftliche Verantwortung auch künftig engagiert wahrzunehmen.

Sven Wiesner – Master of Science ETH in Informatik, 27.06.2022

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Durch einen Wolfsburger Zeitungsartikel bin ich auf das Stipendium der Carl und Marisa Hahn-Stiftung aufmerksam geworden und habe anschließend meine Bewerbung eingereicht. Zu der Zeit hatte ich bereits eine Zusage für einen Studienplatz an der ETH Zürich in der Schweiz und suchte deshalb Stipendien, die auch das Studium im Ausland fördern würden.

Nach einem angenehmen Gespräch mit Herrn Dr. Hahn erhielt ich die Zusage für das Stipendium, womit mir ein großer Teil der finanziellen Bürde des Studiums abgenommen wurde.

Das Stipendium hat mir während meiner Hochschulzeit den Rücken freigehalten und es mir ermöglicht mich auf mein Studium zu fokussieren.

Innerhalb meines Bachelorstudiums hatte ich so auch die Freiheit ein Auslandssemester an der National Chiao Tung Universität in Taiwan zu absolvieren und folgendermaßen meinen Horizont nicht nur fachlich, sondern auch kulturell zu erweitern. Ebenso bin ich sehr dankbar, dass ich auch für mein Masterstudiums auf die Förderung der Stiftung zählen konnte und auf diese Weise beim Erlangen des Abschlusses unterstützt wurde.

Besonders hervorheben möchte ich den von Anfang an außerordentlich freundlichen und unkomplizierten Kontakt mit der Carl und Marisa Hahn-Stiftung, der es mir ermöglichte auch aus dem Ausland mit der Stiftung zu interagieren. Als nun ehemaliger Stipendiat bleibe ich der Carl und Marisa Hahn-Stiftung weiterhin verbunden und möchte mich recht herzlich für die langwährende Unterstützung, und insbesondere bei Herrn Dr. Hahn für sein Interesse und Engagement, bedanken.

Carlotta Crome

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Nachdem ich mein Bachelorstudium in München erfolgreich abgeschlossen habe, konnte ich mein Masterstudium mit einem Auslandsjahr an der TU Delft in den Niederlanden beginnen und im Sommer 2021 in München erfolgreich abschließen.

Dank des Stipendiums der Carl und Marisa Hahn Stiftung war es mir möglich die Hälfte meines Masters im Ausland zu absolvieren. Die fortwährende Unter­stützung während meines gesamten Studiums hat mir viel Freiheit verschafft. Ich bin sehr dankbar ein Teil des Netzwerkes der (nun ehemaligen) Stipendiaten und Stipendiatinnen zu sein.

Das Engagement von Dr. Hahn ist auch außerhalb der Stiftung bewundernswert. Es ist inspirierend, wie er sich für Chancengleichheit im Zugang zu Bildung welt­weit einsetzt und diesen aktiv unterstützt. Hinzu kommt, dass die Stiftung mit dem MarisaMobil mobilitätseingeschränkten Wolfsburger Bürgern und Bürgerinnen mehr Mobilität und Freiheit verschafft.Das Lebenswerk von Herr Prof. Dr. Hahn verdeutlicht, dass es ihm am Herzen liegt, Menschen weltweit zu helfen und ihnen den Alltag zu erleichtern. Ich bin dankbar, dass ich persönlichen Kontakt mit Herrn Prof. Dr. Hahn habe, was die Be­treuung im Stipendium sehr familiär gestaltet hat.

Im Juni 2021 habe ich mein Masterstudium in Wirtschafts- und Organisationswissenschaften in München abgeschlossen und absolvierte im Rahmen des Masterstudiums zwei Auslandssemester an der TU Delft in den Niederlanden. In meiner Masterarbeit untersuchte ich den Einfluss digitaler Technologien auf die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Organisationen.

Nach dem Abschluss meines Masterstudiums promovierte ich über das FIM Forschungsinstitut für Informationsmanagement an der Universität Bayreuth zum Zusammenspiel der digitalen Transformation und der Nachhaltigkeitstransformation. Ich bin fest davon überzeugt, dass Digitalisierung und Nachhaltigkeit zu den großen Herausforderungen unserer Gegenwart gehören. In meiner Promotion habe ich mich vor allem auf die Rolle von Organisationen fokussiert und untersucht, wie diese die beiden Transformationen zeitgleich meistern können und welche Einflüsse Organisationen mit ihrem Handeln auf Individuen und die Gesellschaft haben können.